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ARBEIT ZUKUNFT: Präsentation - Widerstand gegen Stuttgart 21

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ARBEIT ZUKUNFT: Präsentation - Widerstand gegen Stuttgart 21

  1. 1. Stuttgart 21 Milliardenprojekt für Banken, Baukonzerne und Immobilienspekulanten! Der Widerstand dagegen formierte sich von Anfang an!
  2. 2. 1994 Kurz nach der Präsentation der ersten Pläne bildet sich ein Bündnis u. a. Mit BUND, VCD, NABU, Naturfreunde, ADFC, Landesnaturschutzverband gegen S21 gegründet. 1996 15.000 Unterschriften werden für einen Bürgerantrag gesammelt - abgelehnt! 1997: So genannte „offene Bürgerbeteiligung“. Der Saal im Rathaus war überfüllt. Die Stadt erklärte, dass die „offene Bürgerbeteiligung“ nach den zuvor von ihr aufgestellten „Spielregeln“ stattfinden müsse. Nach diesen Spielregeln durfte das Projekt nicht grundsätzlich in Frage gestellt werden. Eine Diskussion war nur über Ausführungsdetails erlaubt. 1998 wird von dem Bündnis zusammen mit dem Architekturforum Ba-Wü das Alternativkonzept K21 vorgelegt. 1999 Planungsstopp für S21 durch die Bahn 2002/03 Planfeststellungsverfahren zu S21 – rund 10.000 Einsprüche werden „erledigt“. 2004 im OB-Wahlkampf sagt OB Schuster (CDU) zu, bei Kostensteigerungen einen Volksentscheid durchzuführen. Die Gegenkandidat Boris Palmer (Grüne) zieht seine Kandidatur zurück und empfiehlt die Wahl Schusters im zweiten Wahlgang. Nur so gewinnt dieser.
  3. 3. 2005 Klage des BUND beim VGH Mannheim abgeschmettert. Ab 2006 erste kleinere Demonstrationen 2007/08 Umfragen ergeben, dass eine Mehrheit in Ba-Wü S21 ablehnt. September 2007 Gründung des Aktionsbündnisses gegen S21 mit „Leben in Stuttgart“, BUND, Grüne, ProBahn und VCD Demonstration mit 4.000 auf dem Marktplatz November 2007 61.193 rechtsgültige Unterschriften für ein Bürgerbegehren. Das wird von Gemeinderat und Verwaltungsgericht abgeschmettert. Dezember 2007 15.000 demonstrieren im Schlossgarten Seither reißen die Proteste nicht mehr ab. Derzeit finden jede Woche mindestens zwei Großdemonstrationen statt. Montags mit 30-55.000 Teilnehmer/innen, freitags oder samstags mit bis zu 150.000 Teilnehmer/innen
  4. 4. Besetzung der Bahnsteige und -gleise
  5. 5. Protest vor dem Rathaus / Sitzung des Gemeinderates
  6. 6. 30.7.10 Straßenbesetzung
  7. 7. 28.8.10 Pest- und Schweigemarsch
  8. 8. Der Artikel aus „Arbeit Zukunft“ zu S21 hängt aus. Darüber ein Plakat der Linkspartei, die Wahlpropaganda macht.
  9. 9. 18.9.10 Der Schlossgarten wird nach einer Kundgebung besetzt. In der Nacht erfolgt eine brutale Räumung durch die Polizei.
  10. 10. 19.9.2010 Baumbesetzung Schlosspark
  11. 11. 30.9.10 Schülerdemo – Bildung statt S21
  12. 12. Die Antwort der herrschenden Klasse – Räumung des Geländes mit brutaler Gewalt. Hunderte Verletzte, 2 drohen zu erblinden, Knochenbrüche.
  13. 13. Erst 2 Stunden nach Beginn des brutalen Polizeieinsatzes wurden Sanitätsdienste in den Park gelassen. Davor mussten die S21-Gegner mit primitivsten Mitteln helfen. Eine Augenärztin, die sich unter den Demonstranten befand, rief Kolleg/innen zu Hilfe und organisierte einen einfachen Notdienst.
  14. 14. 1.10.10 Nachts wurden die Bäume gefällt. Am nächsten Tag kamen spontan Tausende in den Park. Die Polizei musste die Menschen in Schach halten.
  15. 15. Wasserwerfer standen bereit.
  16. 16. Am 2. und 3. Oktober wurde die „Stuttgarter Mauer“ gegen das Volk errichtet. Sie wird Tag und Nacht von bewaffneten Kräften bewacht.
  17. 17. 4.10. 100.000 protestieren im Park. Wir verteilten das Flugblatt „Gewalttäter“, das uns regelrecht aus den Händen gerissen wurde. Unsere Parole „Mappus weg!“ breitete sich über den gesamten Platz aus.
  18. 18. 150.000 demonstrierten am 9.10.10 durch Stuttgarts Straßen.
  19. 19. Der Widerstand ist phantasievoll und kreativ.
  20. 20. Über zahlreiche Kanäle gräbt die Bewegung gegen S21 immer wieder Skandale, Geheimgutachten, Mauscheleien usw. aus. Hier wurde Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) erwischt. Sie ist für die Stiftung des Shopping-Center- Betriebers ECE (u. a. Familie Otto) tätig. ECE will auf dem S21- Gelände ein gigantisches Shopping-Center errichten.

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