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Neue Medien & darüberhinaus

Präsentation im Rahmen von edidactics.at, Modul 5, TU Graz

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Neue Medien & darüberhinaus

  1. 1. Themenbereich: Inhalte und Medien 1 •  Alte Medien vs. Neue Medien? •  Texte sind zum Lesen da? •  Bilder sind zum Ansehen da? •  Alles im Kasten? Teil 1 •  Was gehört zum guten Ton? •  Was macht schon einen Video aus? •  Alles im Kasten? Teil 2 •  Gibt’s dafür keine App? 1 Quellen: h*p://www.sennheiser.com
  2. 2. Alte Medien vs. Neue Medien im Unterricht? Gehört E-Mail schon zu den alten Medien? So wurden früher Medien hauptsächlich als analoge hardwarebezogene Unterstützung der Lehre verstanden: •  Printmedien: Zeitung, Buch ... •  Analoge Sendemedien: TV, Radio, Funk ... •  Analoge Telefone •  Analoge Aufzeichnungs- und Abspielgeräte: Walkman, VHS-Rekorder … •  Overhead-Projektor, Dia-Projektor Als Neue Medien werden derzeit gerne alle digitalen Medien zusammengefasst; die digitale soOwarebezogene Unterstützung gewinnt an Bedeutung: •  Internet: E-Mail, Web 1.0, Web 2.0 … •  Digital TV (3D) •  Smartphone •  Mobile Endgeräte: E-Reader, iPad … •  Digitale Interak]onsflächen: Whiteboards, Pen Displays, Touchscreens … Faktoren für Medieneinsatz im Unterricht: •  Vorlieben der Lehrenden / der Lernenden •  Kompetenzen und Fähigkeiten der Lehrenden / der Lernenden •  Inhalt und Lehr/Lernziel •  Mehrwert bzgl. Lehr/Lernziel •  Rela]on: Aufwand zu Mehrwert •  Vor- und Nachteile des Mediums 2
  3. 3. Texte sind zum Lesen da? Moderne Texte können mehr … •  E-Books Elektronische Bücher, Begriffswirrwarr, viele Formate “Echte“ E-Book Formate: EPUB3, kf8, … •  E-Reader Geräte/Hardware zum Lesen von E-Books Ursprünglich nur echt mit E-Ink-Technologie Heute mul]funk]onale „smart tablets“ Adobe Kindle, Sony Reader (bis 2014), Apple iPad … •  (KollaboraSve) online Editoren Synchron: Etherpad: h*ps://etherpad.tugraz.at/ Google Drive Asynchron: WYSIWYG-Editor TinyMCE: h*p://www.]nymce.com/ •  (Online) Autorensysteme Apple iBooks Author: h*p://www.apple.com/ibooks-author/ ABC E-Books TU Graz: h*p://ebook.tugraz.at/ •  InterakSve Bildschirme: Whiteboards, Pen Displays Wacom: h*p://www.wacom.eu Smar*ech: h*p://www.smar*ech.com/de Windows Surface, Apple iPad Ziel ist: Ein Inhalt für alle Geräte Texjormate sind nach wie vor die beliebtesten „Inhaltsträger“ im Unterricht. Skripten und Bücher sind somit Spitzenreiter der klassischen Lehre. Die Erstellung ist meist mit einem sehr hohen Aufwand seitens der Lehrenden verbunden. Die Distribu]on erfolgt meist über ein LMS. Die gedruckte Form dient den Lernenden meist als einzige Lerninhaltsreferenz. So dient PDF (Adobe Portable Document Format - 1993) als das gängigsten Format in diesem Kontext. Daneben ist auch PPT (Microsol PowerPoint) zumindest bei den Lehrenden als beliebtes Format für Lehr- und Lernunterlagen im Einsatz. Zwar ist die Erstellung der Inhalte in PPT rela]v schnell und einfach möglich, jedoch eignet sich das Format nur bedingt als Skriptum, da es an sich zu PräsentaSonszwecken gedacht ist. Dadurch verleitet PPT auch zu vielen klassischen Präsenta]onsfehlern. 3 Quellen: h*p://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_e-book_readers
  4. 4. Bilder sind zum Ansehen da? Moderne Bilder können mehr … Interak]ve Bilder und Videos sind im kommen und finden sich unter dem Sammelbegriff Augmented Reality wieder. Computerunterstütze erweiterte Realitätswahrnehmung The Outernet AR bezeichnet die (meist) interak]ve Ergänzung der abgebildeten Realität durch in Echtzeit hinzugefügte digitale, ol ortsbezogene Informa]onen AR-Glasses: Brille mit eingeblendeter AR (z.B. Google Glass 2, Snap Spectacles, Vuzix Blade 3000, ODG R7 AR/R8 and R9, Vue, Solos, Sony ...) „Pokémon Go“: Zusammenspiel von GPS-Daten zur Echtzeitlokalisa]on in Verbindung mit virtuellen Karten auf Basis von Google Maps; verknüpl spielerisch mit Realität mit virtueller Welt Bilder sind essen]elle Lehr/Lerninhalte und unterstützen dabei hauptsächlich folgende didak]sche Ziele: •  MoSvaSon Sujet-Bild, Emo]onsträger, journalis]sch, akzentuiert, ol nachbearbeitet •  InformaSon Pläne, Skizzen, sachlich, detailgenau, abstrahiert, ol gezeichnet •  DokumentaSon Foto(-serie), unverfälscht, selten Anspruch auf Ästhe]k Man unterscheidet bei digitalen Grafiken: •  Vektorgrafiken (Zeichnungen, Spiele) Grafik wird auf Basis von math. Formeln verlusjrei berechnet für Web (SVG), für CAD, für GIS •  Rastergrafik (Foto/Bild) Pixelgrafik, verlusjrei oder komprimiert PNG, JPEG, GIF, TIFF, BMP 4 Quellen: h*p://de.wikipedia.org/wiki/Augmented_reality h*p://de.wikipedia.org/wiki/Google_Glass h*ps://www.wareable.com/headgear/the-best-smartglasses-google-glass-and-the-rest
  5. 5. Alles im Kasten? Teil 1 Screening-SoOware: Aufzeichnung Bildschirmgeschehen •  TechSmith Camtasia Studio (kommerziell) •  Adobe Cap]vate (kommerziell) •  IShowU (Screenrecording für MAC; kommerziell) •  Explain Everything (App für Mac-Produkte; kommerziell) •  VirtualDub (Open-Source) Live Online Diskussion und Live-Streaming •  Adobe Connect (kommerziell) •  Skype for Business (kommerziell) •  GoToMee]ng (kommerziell) •  eyeson von VisoCon (steirisches Spin-Off) (kommerziell) •  Google Hangouts •  Vimeo und andere Web-Apps bzw. Mobile-Apps Placormen •  iTunes U: CMS von iTunes für Bildungsbereich; Text, Bild, AV-Dateien •  TeacherTube: CMS von YouTube für Bildungsbereich; nur Videos Die audio-visuelle Unterstützung der Lehre gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Dabei reicht die Pale*e vom Erstellen von Lehrclips, übers Aufzeichnen und/oder live Streamen einzelner Vorlesungen bis hin zu Online-Diskussionsrunden. Sowohl hinsichtlich der Aufnahme, als auch der Weiterverarbeitung und der DistribuSon werden die Möglichkeiten immer vielfäl]ger. Podcas]ng, Videocas]ng bzw. Screencas]ng, (Live-)Streaming und Tutorials haben großes didak]sches Poten]al: •  Tutorieller Charakter •  Besonders für Fernlehre geeignet •  Unterstützt individuelles Lernverhalten •  Reproduzierbarkeit von Prozessen und Abläufen •  Live-Effekt tlw. mit Kommunika]ons- und Interak]onsop]onen •  Benö]gt gute Vorbereitung (ggf. Drehbuch) 5 Quellen: h*p://de.wikipedia.org/wiki/Screencast h*p://www.explaineverything.com h*ps://www.visocon.com/ und h*ps://eyeson.solu]ons/
  6. 6. Was gehört zum guten Ton? Bei der Aufnahme, Verarbeitung und DistribuSon von Audiodateien ist zu beachten: •  Aspekte der DidakSk – Die „W“-Fragen Wer – für welche Zielgruppe, wer macht Aufnahme Warum – welches Lehr/Lernziel Was – der eigentliche Inhalt (rechtliche Aspekte beachten) Wie – in welcher Art (Interview …), Dauer, Studioaufnahme, Teil einer Videoproduk]on oder LV-Aufzeichnung (Screencast, Live-Streaming) •  Aspekte der Hardware und Aufnahmetechnik Einfaches Mikro-Set, Hörsaalanlage oder Tonstudio Raumakus]k, Störfaktoren, Stromversorgung, Speichermedium bei Aufnahme menschlicher S]mmen subjek]ve Faktoren beachten •  Aspekte der SoOware – Nachbearbeitung Das „Wer“ und „Wie“ beeinflusst die Wahl des Endformats z.B.: PCM, WAV, MP3; unkomprimiert, komprimiert (ohne/mit Verlust) Das Endformat beeinflusst die Wahl des Codecs z.B.: am besten Codec-Sammlung wie libavcodec von FFmpeg Der Codec beeinflusst die Wahl der NachbearbeitungssoOware z.B.: Audacity, auphonic (Grazer Startup) •  Aspekte der Verteilung – DistribuSonskanäle Echte Podcasts über RSS-Feeds als Serien von Aufnahmen Geeignete Plavormen: LMS, iTunes U, YouTube, TeacherTube Rechtliche Aspekte beachten Der Fachterminus Podcast wird gerne für alle digitalen audio-visuellen Dateien, die aus dem Internet beziehbar sind, verwendet. Ursprünglich waren jedoch nur Serien von Audiodateien gemeint, die man über die RSS- Technologie automa]siert bezogen hat. Das RSS Format (Resource Descrip]on Framework Site Summary) ist ein Dienst zur automa]sierten Vermi*lung von Neuigkeiten vorzugsweise auf Webseiten. Will man diesen Dienst einer Webseite (originär von Weblogs) nutzen, so abonniert man dessen RSS-Feed. Derart bekommt man bei jeder Änderung auf der Webseite eine Nachricht, die meist auch den Inhalt der Veränderung beinhaltet, die Audiodatei. Gängige E-Mail Programme beinhalten Op]onen zum Lesen von Feeds, gleichsam wie E-Mails. Das universitäre Angebot an Podcasts ist österreichweit gesehen sehr unterschiedlich. 6 Quellen: L3T-Film: „Der Begriff Podcast“: h*p://www.youtube.com/watch?v=j1b_cy_VUrk Audioeditoren: h*p://de.wikipedia.org/wiki/Audioeditor Auphonic: h*ps://auphonic.com/
  7. 7. Was macht schon ein Video aus? Bei der Aufnahme, Verarbeitung und DistribuSon von Videodateien ist zu beachten: •  Aspekte der DidakSk – Die „W“-Fragen Wer – für welche Zielgruppe, wer macht Aufnahme Warum – welches Lehr/Lernziel (Ergänzung zu Text-Inhalten, Instruk]on, Aufmerksamkeit, Lehrfilm, Problemdarstellung, Mediendidak]k) Was – der eigentliche Inhalt (Rechtliches, Drehbuch, geeignet?) Wie – in welcher Art (Interview …), Dauer, Studioaufnahme, Teil einer LV- Aufzeichnung (Screencast, Live-Streaming), Trickfilm •  Aspekte der Aufnahmetechnik Hardware: (Digitale) Filmkameras, Streaming-Server, Speichermedium Solware bei Screening und Streaming: Camtasia, Cap]vate bei Aufnahme mit Menschen subjek]ve Faktoren beachten •  Aspekte der SoOware – Nachbearbeitung Endformat und Qualität: MP4 in HD… Codec-Sammlung wie libavcodec von FFmpeg Solware: Avidemux, Adobe Premiere, iMovie, VirtualDub •  Aspekte der Verteilung – DistribuSonskanäle Über RSS-Feeds als Serien von Aufnahmen Geeignete Plavormen: LMS, Opencast, iTunes U, YouTube, TeacherTube Rechtliche Aspekte beachten Besonders der Einsatz kurzer Lehrclips mit tutoriellem Charakter und ScreencasSngs haben sich in der Lehre bewährt. Die Produk]on ist verhältnismäßig einfach und ressourcenschonend. Untersuchungen haben gezeigt, dass Vorlesungsaufzeichnungen im Form von Screencas]ngs für Prüfungsvorbereitungen bei Studierenden sehr beliebt sind. Es wird gezielt nach Inhalten gesucht. Daraus ergeben sich die Empfehlungen für das Screening von Lehrveranstaltungen: •  Verwendung eines Tablet-PCs mit interak]vem Display •  Ein Filmen des Vortragenden ist nur bei Verwendung der Tafel oder bei einer Live- Demonstra]on ein Mehrwert •  Endprodukt strukturieren bzw. Suche im Video anbieten •  Chat bei Live-Streams ermöglichen 7 Quellen: Streaming Media: h*p://de.wikipedia.org/wiki/Streaming_Media TU Graz Streaming: h*p://TUbe.tugraz.at Opencast (vormals “Ma*erhorn”): h*p://www.opencast.org/ Videoschni*solware: h*p://de.wikipedia.org/wiki/Videoschni*solware
  8. 8. Alles im Kasten? Teil 2 Die „Kunden“ wollen: •  Keine technischen Probleme: Zugriff, Beteiligung, Abspielen, Speichern •  Qualität: Formate, Auflösung, Endgeräte •  Usability: Zugriff, Interak]vität (Suche, Kapitel, Sprungmarken, Chat) •  Inhaltliche Relevanz: Aktualität, Prüfung, Lerneffekt, Sprachen Die „AuOraggeber“ wollen: •  Keine technischen Probleme: Erstellung, Bearbeitung, Distribu]on •  Keine Copyright Probleme: Urheber- und Verwertungsrecht, Kopierschutz •  Kosten/Nutzen: Ressourcen schonend, beste Qualität, am besten gestern •  Werbung und Vermarktung: Branding, Wiedererkennung, Evalua]on Die „Produzenten“ wollen: •  Keine inhaltlichen Probleme: Klare Vorgaben, Drehbuch, Copyright •  Bestmögliche Hard- und SoOware •  ExperSse geben zu Aufnahmetechnik: Szenario, Hardware, Solware, Umsetzung Didak]sche Aspekte von AV-Medien Qualität: Endformate, Endgeräte Distribu]on: Plavormen, RSS Der Einsatz von audio-visuellen Medien bedarf einer gründlichen Vorbereitung hinsichtlich der „W“-Fragen. Es muss klar sein, dass AV-Einzelprojekte mit einem sehr hohen Zeitaufwand in allen Teilabschni*en behalet sein kann. RouSnemäßiges Aufzeichnungsservice ist ebenso Material wie Personen intensiv; eine bestmögliche Schulung aller Beteiligten und größtmögliche AutomaSsierung des Prozesses ist anzustreben. Hoher tutorieller Einsatz ist bei der Organisa]on und Durchführung von Video- Konferenzen gegeben. Hier ist (immer noch) ein Sol- und Hardware Test (eventuell inkl. Schulung) mit den enjernt Beteiligten im Vorfeld ratsam. Der Einsatz von AV-Medien im Unterricht ist nur dann von nachhalSgem Nutzen, wenn er in ein didakSsches Gesamtkonzept integriert ist. 8
  9. 9. Gibt’s dafür keine App? Pro Micro-Learning, pro Micro-Content •  Seamless und informell Lernen findet „überall“ und „nebenbei“ sta*: Lernprozesse finden inner- und außerhalb des Unterrichts mi*els Technologien und/oder entsprechenden Lernkonzepten. Sie beinhalten das informelle und formelle Lernen auf verschiedenen Ebenen - vom physischen bis zum virtuellen Raum. •  Alle Medien Micro-Learning ist grundsätzlich nicht an spezielle Medien gebunden •  Alle Inhalte Micro-Content ist grundsätzlich nicht an spezielle Inhalte gebunden •  Mobil Learning Mediengebundene Apps sind jederzeit verfügbar •  Game based learning Micro-Learning beinhaltet ol ein/en spielerisches/n Element/Ansatz •  KonzentraSon Reduk]on und Konzentra]on auf das Wesentliche •  KommunikaSon Micro-Blogging fördert die Kommunika]on (WhatsApp, Twi*er, SMS …) •  Einfachheit Schnell einsatzbereit, meist intui]v bedienbar Die kleinen nützlichen Anwendungen sind für viele so unverzichtbar, wie ein Handy selbst. Tatsächlich hat die Popularität von Apps seit Apple´s iPhone immens zugenommen. Weder das Prinzip von Apps noch ihr Einsatz sind neu oder eine Erfindung von Apple; Apps waren schon früher die wesentlichen Elemente von Micro-Learning: Kombina]on kleiner InformaSonseinheiten mit eindeu]ger Zweckbes]mmung; ein Ansatz, der auch Kurzmeldungssystemen wie SMS und Twi*er zum Durchbruch verhalf. Google Play umfasst 1,9 Mio Apps; Apple App Store umfasst mehr als 2 Mio Apps die insg. 140 Mrd. mal heruntergeladen wurden. Auch das selbst Erstellen von Apps gewinnt zunehmend an Beliebtheit. 9 Quellen: h*p://appyourself.net/de/ h*ps://cloud.google.com/appengine/ 1 x 1 Trainer: h*p://einmaleins.tugraz.at/ h*p://www.microlearning.org/ h*ps://de.wikipedia.org/wiki/App_Store_(iOS) h*ps://de.wikipedia.org/wiki/Google_Play#Android_Apps_.26_Spiele

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