Se ha denunciado esta presentación.
Utilizamos tu perfil de LinkedIn y tus datos de actividad para personalizar los anuncios y mostrarte publicidad más relevante. Puedes cambiar tus preferencias de publicidad en cualquier momento.

Mobile Apps im medizinischen Alltag

331 visualizaciones

Publicado el

Der von unserem Spin-Off digitalMedLab verfasste Artikel zum Thema “Future Health: Visionen – Werte – Strategien” erschien am 30. November 2012 in “scorecard“, dem Themenmagazin für Führungskräfte in der “NeueZürcherZeitung (NZZ)”.

More Infos: http://digitalmedlab.com

Publicado en: Salud y medicina
  • Sé el primero en comentar

Mobile Apps im medizinischen Alltag

  1. 1. TECHNOLOGIEMOBILE APPS IM MEDIZINISCHEN ALLTAGPatricia Sigam und Andreas LorenzMobile Technologie ist omnipresent und verändert in weiten Bereichen die Art und Weise, wie wir Unterhaltungsangebo-te konsumieren, Produkte einkaufen, Informationen wahrnehmen und uns unter Freunden austauschen. Mehr und mehrwerden mobile Geräte wie Smartphones oder Tablet-PCs aber auch zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Ist dies nur einkurzlebiger Trend oder wird wirklich eine nachhaltige Ergänzung zu unserem heutigen Gesundheitssystem geboten?Das Angebot an mobilen Apps für Gesundheit, Fitness und nutzen beispielsweise einige Schweizer Spitex-Organisatio-Wellness hat sich in den letzten fünf Jahren rasant entwi- nen Smartphones zur Abrechnung und das Inselspital Bernckelt und wird bereits von 25% aller Smartphone-Besitzer unterstützt Ärzte in ihrer Arbeit durch Tablet-PCs. Die imgenutzt. Im Mai 2012 wurden über 40‘000 solcher An- März 2012 veröffentlichte Studie eines ähnlichen Projektswendungen mit einem Downloadvolumen von rund 44 am Universitätsspital von Chicago hat gezeigt, dass sichMio. und einem hierbei generierten Umsatz von 1,3 Mrd durch den Einsatz von mHealth eine EffizienzsteigerungUS$ in den verschiedenen App Stores gezählt. und durchschnittliche Zeiteinsparung von rund einer Stun- de pro Tag und Person erreichen lässt.MOBILE HEALTH IST HEUTE mHealth-Apps bieten darüber hinaus eine nicht zu unter-Mobile Health, kurz mHealth, ermöglicht heute über schätzende Alternative zu bestehenden, meist sehr teurendrahtlose Technologien, Sensoren und Geräte neben den und benützerunfreundlichen IT-Systemen. Die GrenzenVorzügen der neuen Mobilität auch neue Wege in der Be- zwischen Computer und mobilen Geräten verwischen sichhandlung von Krankheiten. So unterstützen u. a. «Clinical zunehmend und immer mehr Arbeitsschritte lassen sichDecision Support»-Systeme das Management von chroni- auch auf diesen erledigen.schen Krankheiten wie Asthma, Diabetes oder von Wundendurch das Monitoring von Blutdruck, Blutzucker, Medika- ANFORDERUNGENmenten, Gewicht und Bewegung. Bei allem «Hype» muss man sich aber auch im Klaren dar-Das Gesundheitswesen, wo der Einsatz von mHealth bereits über sein, dass mHealth nur ein weiteres Werkzeug ist undheute ansatzweise zur Realität gehört, ist hierzu bei einer keine neue Medizin. Die Möglichkeiten mobiler Technolo-Smartphone-Dichte von über 80% geradezu prädestiniert. gie für sich alleine reichen nicht aus. mHealth muss deshalbTagesaktuelle «evidence-based guidelines» und medizini- im gesamten eHealth-Kontext, unter Einbezug der eigenensche Referenzen wie WebMD mit über 5 Mio Downloads Bedürfnisse und Zielsetzungen, betrachtet werden. Derbieten einen schnellen Zugang zu Informationen. Entschei- Nutzen von mHealth hängt davon ab, wie sich dieses in be-dungsprozesse lassen sich, unterstützt durch medizinische stehende Gesundheitssysteme integrieren lässt.Rechner wie Skyscape oder Medscape zur detaillierten Ausschlaggebend für den Erfolg ist, neben einem kompe-Medikamentendosierung, vereinfachen. Wichtige Einblicke tenten Partner, der Zugang zu konformen Informationenbietet auch der interaktive anatomische Atlas von Netter zur rechten Zeit und in der korrekten Form. Dafür brauchtAnatomy, ergänzt durch die von ePocrates herausgegebene es Standards, Interoperabilität, Sicherheit, Datenschutz undSuite an weiteren nützlichen medizinischen Apps. – last but not least – Usability.Einen hervorragenden, kategorisierten Überblick über zer-tifizierte mHealth-Apps für den professionellen und medi-zinischen Einsatz bieten die beiden Portale happtique.comund imedicalapps.com.EFFIZIENZSTEIGERUNGInsgesamt reduziert mHealth den Aufwand für das Personal,erlaubt einen zeit- und standortunabhängigen Zugang zuund Austausch von Patientendaten, vereinfacht die For- Dr. Patricia Sigamschung durch real-time Gesundheitsdaten, erleichtert die CEO digitalMedLab GmbhPrävention von Krankheiten und reduziert dadurch unnö- Andreas Lorenztige Arzt- und Krankenhausbesuche für den Patienten. CTO digitalMedLab GmbhDas Gesundheitswesen hat die veränderten Bedingungen www.digitalmedlab.comerkannt, und es laufen bereits zahlreiche Pilotprojekte. So30

×