Social Media Analyse –Leistungsschutzrecht                         Valuescope GmbH                           Zielstattstr....
Leistungsschutzrecht – wozu dient es und wie bewertet es dasdeutschsprachige Web?Das Leistungsschutzrecht soll als ergänzt...
Die beiden „Fronten“ um das Leistungsschutzrecht sind auf der einen Seite Verbände deutscherZeitungsverleger als Befürwort...
Próxima SlideShare
Cargando en…5
×

Leistungsschutzrecht - Social Media Analyse

620 visualizaciones

Publicado el

Valuescope hat mit seinem Social Media Monitoring und Analyse Tool "WEB ANALYZER" die Diskussion im deutschsprachigen Netz zum Leistungsschutzrecht analysiert. Eine kurze Erläuterung soll zudem etwas Klarheit darüber geben, was die Zielsetzung dieses neuen Rechtes ist.

Publicado en: Noticias y política
  • Sé el primero en comentar

  • Sé el primero en recomendar esto

Leistungsschutzrecht - Social Media Analyse

  1. 1. Social Media Analyse –Leistungsschutzrecht Valuescope GmbH Zielstattstr.42 81379 München Geschäftsführer valuescope GmbH Siegfried Lautenbacher Zielstattstr. 42 Bankverbindung D-81379 München Hypo Vereinsbank AG Tel +49/ 89/ 520 3563-0 Konto 660 52 50 50 Fax +49/ 89/ 5388 63-6154 BLZ 700 202 70 info@value-scope.com Amtsgericht München HRB 167846 www.value-scope.com
  2. 2. Leistungsschutzrecht – wozu dient es und wie bewertet es dasdeutschsprachige Web?Das Leistungsschutzrecht soll als ergänzter Urheberschutz für kleine Artikelausschnitte (Snippets) vonPresseerzeugnissen Zeitungsverlagen eine neue Vergütungsmöglichkeit bieten. Die Verwertung vonArtikeln ist bereits über das Urheberrecht geschützt, so dass dafür Lizenzen an den entsprechendenVerlag gezahlt werden müssen. Kleine Textausschnitte, die eine Länge von etwa 3 Sätzen nichtüberschreiten, sind bisher davon ausgenommen. Suchmaschinen und andere Crawling-Anbieterindizieren frei verfügbare Presseartikel und zeigen Suchenden relevante Textausschnitte daraus an.Dieser Dienst soll nach Wunsch von Presseverleger-Verbänden nun lizenzierungspflichtig oderzumindest schutzbar gemacht werden.Valuescope wäre hiervon mit seinen Dienstleistungen „Valuefeeds“ (themenspezifischeNachrichtenaggregation) und möglicherweise „VS360“ (Filterung spezifischer Informationen) sowie„Web Analyzer“ (Social Media Monitoring) ebenfalls betroffen.Daher haben wir eine Analyse mit „Web Analyzer“ gestartet, wie die Bestrebungen des neuenGesetzes zum Leistungsschutzrecht für Presseverleger im Web debattiert und bewertet werden.Seit dem 1. Dezember 2012 – Ende Januar wurde das Leistungsschutzrecht etwa 19.000 Mal aufTwitter, Blogs, Foren, Facebook und Nachrichtenseiten erwähnt. Diese hohe Anzahl an Nennungen inetwa 7 Wochen wird insbesondere von Google getrieben, die mit ihrer Kampagne „Verteidige-Dein-Netz“ auf die möglichen Auswirkungen diese Leistungsschutzrechtes hinweisen und zum aktivenDemonstrieren gegen dieses neue Gesetz aufrufen.Unsere Quellenanalyse zeigt, dass insbesondere Twitter das Medium der Wahl ist, um über dasLeistungsschutzrecht zu schreiben. Über 11.000 deutschsprachige Tweets wurden dazuveröffentlicht. Unter den Einzelquellen sind besonders diese 5 Quellen am wichtigsten: valuescope GmbH Zielstattstr. 42, D-81379 München Tel +49/ 89/ 520 3563-0 Fax +49/ 89/ 5388 63-6154 info@value-scope.com www.value-scope.com
  3. 3. Die beiden „Fronten“ um das Leistungsschutzrecht sind auf der einen Seite Verbände deutscherZeitungsverleger als Befürworter und Fordernde dieses Schutzrechts, auf der anderen Seite Googlesowie kleinere Verlage und die Gegen-Initiative IGEL.Unsere Inhaltsanalyse zeigt, dass insbesondere „Google“, „Igel“, „Piraten“, „RAStadler“ , und„Keese“, „Springer“, „DJV“, sowie „Presseverlage“ am meisten als Akteure in der Diskussion um denneuen Gesetzesantrag zu finden sind.Besondere Aufmerksamkeit erhalten auch die diversen Gutachten, insbesondere das Gutachtengegen das Leistungsschutzrecht durch das „Max-Planck Institut für Immaterialgüterrecht“.Die „Verteidige-Dein-Netz“-Kampagne von Google hat aktuell (31. Januar) 188.000 Unterstützer.2012 war eine Petition gegen das Leistungsschutzrecht gescheitert. Auffallend ist, dass keineKompromissvorschläge gemacht werden. Es gibt beim Leistungsschutzrecht nur „Ja“ oder „Nein“.Die regierende Koalition unter Angela Merkel hat das Leistungsschutzrecht bereits in den Bundestageingebracht und könnte es mit ihren Stimmen im normalen Gang als Gesetz verabschieden. Da sich inder Öffentlichkeit die Proteste gegen das Leistungsschutzrecht mehren, ist nun die entscheidendeFrage, ob die Bundesregierung bei diesem Ablauf bleibt? Nach neuesten Informationen plant dieBundesregierung im Moment weiterhin, das Gesetz sehr zügig durch den Bundestag zu bringen.Aber auch im Bundestag herrscht keine Einigkeit. In allen Parteien lassen sich sowohl Befürworter alsauch Gegner finden. Insgesamt gibt es viel Kritik an der Netzpolitik der Bundesregierung:Gestern fand dazu eine Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestags statt. Das Ergebnis scheintnicht befriedigend gewesen zu sein. Als nächstes folgt nun die Fraktionsberatung über möglicheÄnderungen an dem Entwurf sowie die weiteren Lesungen im Bundestag. Im Netz wird schon derBundesrat als letzte Hilfe gegen die Einführung gehandelt. valuescope GmbH Zielstattstr. 42, D-81379 München Tel +49/ 89/ 520 3563-0 Fax +49/ 89/ 5388 63-6154 info@value-scope.com www.value-scope.com

×